Burghausen-Ering

Europareservat Unterer Inn Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden durch Flussbegradigungen und die Errichtung von Staustufen vier Innstauseen zwischen der Einmündung der Salzach bei Haiming und Neuhaus am Inn.

Streckenlänge: 36 km

Etappenverlauf


Dadurch wurde eine Wasserlandschaft geschaffen, die heute von rund 250.000 Vögeln pro Jahr genutzt wird und die Brutplätze für 130 Vogelarten bietet. Ein natürliches Paradies, in dem sich auch 800 Schmetterlingsarten und sogar Biber wohlfühlen. Außerdem gibt es hier eine außergewöhnliche Flora, mit seltenen Pflanzen, Wildkräutern und Orchideen. Im Informationszentrum werden Führungen organisiert. Burghausen - Inn Salzach Blick Wir fahren von Burghausen über die Brücke nach Hochburg/Ach Richtung Überackern. Nach Überackern führt der Radweg etwas weg vom Inn, wir fahren ein kleines Stück auf einem Fahrradstreifen und gelangen schließlich zum Salzach-Inn-Blick. Hoch über Salzach und Inn kann man die Vereinigung dieser beiden Flüsse betrachten. Der Ausblick ist wirklich lohnenswert und ein schöner schattiger Rastplatz ist für eine größere Rast ideal. Vom Salzach-Inn-Blick sind es dann noch ca. 1,2 km zur Ratzlburg. Die Strecke führt hier wieder den Damm entlang am Inn und am anderen Ufes des Inns - auf der deutschen Seite - sieht man ebenfalls immer wieder Radfahrer. Inn Salzach Blick - Ratzlburg Beim Inn Salzach Blick fällt unser Blick sofort auf das Schild "archäologische Ausgrabung Ratzlburg - Radfahrer- und Wanderrastplatz an historischer Stätte". Von hier sind es noch ca. 400m (mit dem Rad befahrbar) bis zu unserem Ausflugsziel. Die eigentliche Ausgrabung, eine Burganlage aus gem 12. Jahrhundert, ist nicht betretbar und abgesperrt. Als Pendant wurde gleich daneben ein Tisch in derselben achteckigen Form wie der Wohnturm samt Bänken für die Besucher aufgestellt. Auf einer Informationstafel lesen wir Wissenswertes über die hochmittelalterliche Burganlage. Nach Besichtigung der Anlage fahren wir zurück zum Hinweisschild Ratzlburg und weiter am Damm entlang. Ratzlburg - Ranshofen Hier fahren wir zur Braunauer "Riviera" (so genannt wegen der schotterigen Uferbänke). Bald darauf sehen wir auf der deutschen Seite die Baggerseen von Simbach, im Sommer vor allem vom jüngeren Publikum bevölkert. Bei der Weiterfahrt fahren wir auf einer Holzbrücke über den "Gießgraben". Das ist ein künstliches Wasserbett, in dem das Regenwasser aller höher gelegenen Wiesen zusammenkommt und bezeichnet als "Gieß" in den Inn fließt. Die nächste Rastmöglichkeit bietet das Gasthaus Putscher, bekannt für Most und Jause. Wer jedoch seine Jause selber mitbringt, kann gleich hier auf dem Damm mit Blick auf den Inn Rast machen, ein Tisch mit Bänken ist vorhanden. Ranshofen - Braunau Kurz vor der Staustufe Ranshofen müssen wir den Damm verlassen und das Kraftwerk umfahren. Bei Schönwetter sieht man hier regelmäßig die Segelflieger vom Flugplatz Kirchdorf in Bayern. Nach der Staustufe Ranshofen können wir wieder auf den Damm auffahren, es geht vorbei am Braunauer Baumlehrpfad, bis wir schließlich die alten Stadtmauern Braunaus sehen. An der Enknach entlang fahren wir unter der Innbrücke hindurch rechts durch das "Wassertor" hinauf in die Stadt. Braunau Nach Besichtigung der historischen Handelsstadt Braunau am Inn führt uns unsere Radtour weiter nach Hagenau. Mit einem Blick zurück auf einen der schönsten Stadtplätze aller Inn-Salzach-Städte verlassen wir diesen und fahren gleich hinter dem Finanzamt wiederum durch das Wassertor zum Inn und halten uns rechts. Schon nach den ersten Metern werden Sie entdecken, wie idyllisch und naturnah dieser Radweg ist. Rechts die Reste unserer alten Stadtmauer. Hier radeln Sie direkt dem Inn entlang. Auf der rechten Seite finden Sie einen kleinen Wasserfall, der Stein hat die Form eines Gesichtes. Zahlreichreiche Sagen gibt es dazu. (www.verborgene-heimat.at) Braunau - Aulandschaft Nach etwa 1 km müssen Sie den Weg am Inn für eine kurze Zeit verlassen, fahren aber auf einer verkehrsarmen Siedlungsstraße neben dem Inn. Sie fahren bei einem Fußballstadion vorbei und kommen schließlich zum landschaftlich schönsten Teil der Strecke. Hier beginnt unsere Fahrt auf dem Damm, für kurze Zeit ist der Blick auf den Inn durch eine üppige Aulandschaft verwehrt, nach einigen hundert Metern kreuzt eine Schotterstraße unseren Weg auf dieser fahren wir weiter, überqueren auf einer kleinen Brücke die Mattig und fahren dann wieder auf den Damm auf. Naturschutzgebiet Der Rad- und Wanderweg führt entlang des Naturschutzgebietes. Verlassen Sie bitte nicht den markierten Weg. Sie könnten die Tier- und Pflanzenwelt zerstören. Wir fahren hier am Damm entlang durch wunderschöne Uferauen Richtung Hagenauer Bucht. Um die Funktion der Stauseen am Unteren Inn als Wasservogelbrut- und Rastplatz von internationaler Bedeutung zu erhalten und zu sichern wurde der Bereich dieser Bucht in das Naturschutzgebiet "Unterer Inn" eingegliedert. Hagenau - Aham Das herrliche Schloss Hagenau liegt direkt an einem Seitenarm des Inns und ist sicher einen Besuch wert! Das Schloss ist in Privatbesitz, ein wunderschöner malerischer Anblick wird Ihnen hier geboten. Direkt im Ort Hagenau liegt linkerhand ein radlerfreundliches Gasthaus. Gleich dahinter führt unsere Route weiter Richtung Bogenhofen. Vorher kommen wir noch in Aham an einer Mostschenke vorbei. Man kann bei Schönwetter im Hof sitzen und Innviertler Köstlichkeiten genießen. In Bogenhofen angekommen halten wir uns links und erreichen Frauenstein mit seinem Jahrhunderte alten Bauwerk - Schloss Frauenstein. Hier kann man entlang dem Inn die wundervolle Natur genießen und einen Zwischenstopp mit Einkehrmöglichkeit machen. Hier kann man auch beim Kraftwerk Frauenstein- Ering, das extra für Radfahrer und Fußgänger tagsüber geöffnet ist, den Inn überqueren. In Ering erwartet Sie ein Informations-Zentrum, das umfassend über das Europareservat informiert. Dieses bietet mit ihren Stauseen einen für Europa einzigartigen Lebensraum für die Vogelwelt. Sie können ca. 180 Vogelarten und manchmal auch Biber beobachten. Simbach Funde aus Stein- und Bronzezeit verweisen auf die frühe Besiedlung von Simbach, des am bayerischen Ufer des Inn gelegenen Nachbarortes von Braunau. Neben der künstlerisch bedeutenden gotischen Kirche Mariä Himmelfahrt im Ortsteil Erlach ist auch das Jugendstil-Rathaus sehenswert.


Tour und Routeninformationen

Startort
 
 
36 Kilometer
 
 
Tourismus Braunau
Stadtplatz 2
5280 Braunau am Inn

T: +43 7722 62644
Homepage: www.tourismus-braunau.at
Burghauser Touristik GmbH
Stadtplatz 112
84489 Burghausen

T: +49 8677 8871 - 40
Homepage: www.burghausen.de
Tourismusverein Europareservat Unterer Inn
Blumengasse 1
94140 Ering

T: +49 8573 709